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26.03.2017 Preisträgerkonzert

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Streichinstrumente

Violine(Geige), Viola(Bratsche), Violoncello, Kontrabaß
ab 6 Jahren, Kontrabaß ab ca. 12 Jahren

Streichinstrumente sind ausgeprägte Melodieinstrumente mit einer umfangreichen Solo- und Kammermusikliteratur von der Barockzeit bis zur Moderne. Der Unterricht legt von Anfang Wert auf die korrekte Vermittlung der Bewegungsabläufe, die für eine lockere und intonationssichere Tonerzeugung und eine klangschöne und differenzierte Tongebung erforderlich sind.

Wir erwarten, daß die Schüler bei entsprechendem Leistungsstand im Schulorchester und anderen Ensembles mitspielen.

Für den Anfang kann die Musikschule Instrumente auch in kindgerechten Größen anbieten. (1/8, 1/4, 1/2, 3/4 Instrumente)

Die Violine (Geige) / Die Viola (Bratsche)

Die Violine gehört zur Gattung der Streichinstrumente. Sie ist der menschlichen Stimme sehr nahe und verfügt über ein weites Klangspektrum von sonoren tiefen Tönen bis zu brillant hohen. Man kann die Saiten mit dem Bogen streichen, ihn über die Saiten springen lassen (spiccato), die Saiten mit den Fingern zupfen (pizzicato) oder auch auf zwei Saiten gleichzeitig spielen.

Das nächst tiefere Streichinstrument ist die Viola. Sie ist größer als die Violine und tiefer gestimmt. Das gibt ihr einen warmen, vollen Klang. Es besteht die Möglichkeit, von der Violine auf die Viola zu wechseln, direkt auf der Viola zu beginnen, oder beide Instrumente zu spielen. Bei der Viola ist es wichtig, daß die Hände eine bestimmte Größe haben.

Die Violine bildet zusammen mit den anderen Streichinstrumenten das Rückgrat des Orchesters. Ob solistisch oder im Orchester, ob in reinen Streicherbesetzungen (z.B. Streichquartett) oder zusammen mit Bläsern, überall findet sich ein reiches Angebot an Kompositionen unterschiedlicher Stile und Besetzungen. Die Viola ist vor allem ein Orchester- und Kammermusikinstrument; aber es gibt auch sehr schöne Sololiteratur.

Prinzipiell ist ein Einstieg in den Geigen- und Bratschenunterricht in jedem Alter möglich. Es gibt beide Instrumente in unterschiedlichen Größen  und ein vielfältiges Literaturangebot für Anfänger aller Altersgruppen.

Das Violoncello

Das Violoncello (oft kurz Cello genannt) ist das hohe Instrument der Bassgruppe im Orchester. Anders als Violine und Viola wird das Cello wegen seiner Größe zwischen den Knien gehalten, und mit dem „Stachel“ auf dem Boden abgestützt. Es klingt voll und warm in der Tiefe, in der Höhe kann es ausdrucksvoll „singen“. Man kann die Saiten mit dem Bogen streichen, ihn über die Saiten springen lassen (spiccato), die Saiten mit den Fingern zupfen (pizzicato) oder auch auf zwei Saiten gleichzeitig spielen.

Das Violoncello ist ein gefragtes Ensemble- und Orchesterinstrument. Ob in reinen Streicherbesetzungen oder zusammen mit Bläsern, ob im Orchester oder auch solistisch, überall findet sich ein reiches Angebot an Kompositionen unterschiedlicher Stile und Besetzungen.

Prinzipiell ist ein Einstieg in den Cellounterricht in jedem Alter möglich. Es gibt Instrumente in unterschiedlichen Größen  und ein vielfältiges Literaturangebot für Anfänger aller Altersgruppen.

Die Musikschule Südschwarzwald stellt nach Möglichkeit Celli in allen Größen als Mietinstrumente zur Verfügung.

Der Kontrabass

Ist das tiefste und größte Streichinstrument. Er steht wegen seiner Größe auf dem Boden, und wird im Stehen oder auf erhöhten Sitzen gespielt. Der Kontrabass klingt voll und kräftig, und bildet zusammen mit dem Cello das klangliche Fundament für das Orchester.

Wenn auch in erster Linie Orchesterinstrument, so gibt es doch auch eine Fülle von Kammermusik für den Kontrabass. Besondere Bedeutung hat er im Jazz, wo er ausschließlich gezupft wird, und sowohl begleitend als auch mit solistischen Einlagen und Improvisationen zur Geltung kommt.

Kontrabass kann man ab etwa 12 Jahren lernen. Es gibt heute auch kleine Instrumente, die einen früheren Einstieg ermöglichen. Die Musikschule stellt nach Möglichkeit Mietinstrumente zur Verfügung.